O’Dwyer-Trilogie – Nora Roberts

Die O’Dwyer-Trilogie spielt in Irland und erzählt von drei Hexen, die Seit rund 800 Jahren von Generation zu Generation gegen das uralte Böse, verköpert durch Cabhan, kämpfen.

Spuren der Hoffnung – Teil 1
Das Buch beginnt damit, dass die dunkle Hexe Sorcha im 13. Jahrhundert von Cabhan verfolgt wird und sie ihren drei Kindern ihre magischen Fähigkeiten überträgt und sich Cabhan opfert, um ihre Kinder zu retten. Von dort an schworen sich ‚Die Drei‘, dass sie fortan dem Bösen den Garausmachen und Cabhan zur Strecke bringen wollen und sei es erst in eintausend Jahren durch die Hand ihrer Nachfahren.
Im Jahr 2013 zieht Iona aus den USA in das beschauliche Mayo County in Irland. Bei ihrer Cousine Branna und ihrem Cousin Connor angekommen, lernt Iona die Magie zu handhaben, die bisher in ihr schlummerte und gegen den bösen Cabhan zu nutzen.
Iona findet sich schnell ein in und wird von allen herzlich aufgenommen, sogar am nahegelegenen Pferdehof findet sie einen Traumjob – nebst einem Traummann, Boyle, der jedoch eher als harter Typ bekannt ist und sich in Liebesdingen nie binden möchte. Alles viel Trubel für Iona, wäre da nicht noch Cabhan, der es immer wieder auf Die Drei abgesehen hat…
Ein spannender und vielversprechender Auftakt!

Pfade der Sehnsucht – Teil 2
Der zweite Teil der O’Dwyer-Trilogie „Pfade der Sehnsucht“ von Nora Roberts erzählt von Connor, der mit seiner Cousine Iona und seiner Schwester Branna, alles drei Hexen, im beschaulichen Mayo County in Irland wohnt. Dort verfolgt sie seit dem 13. Jahrhundert das Böse, in Form von Cabhan der seine Gestalt ändern kann, mal Mann, mal Wolf, mal Nebel und der sich an den Nachfahren der dunklen Hexe Sorcha rächen will. Zusammen versuchen die drei immer wieder gegen ihn anzukämpfen, mit der Unterstützung ihrer Freunde.
Neben all dem Trubel versuchen sie ein normales Leben zu führen, in dem sie Feste feiern, zusammen kochen und ihrer Arbeit nachgeht. Connor leitet die ansässige Falknerei meisterhaft, denn er kann mit den Tieren sprechen, so wie jede der Hexen ein Schutztier hat. In der verworrenen Zeit sind ihm seine Freunde und Familie eine große Hilfe, allen voran Meara, die er seit kleinauf kennt. Als Cabhan zu nah an Meara kommt und sie in Gefahr bringt, sieht Connor rot und wird zu ihrem Beschützer. Zwischen den beiden bahnt sich etwas an, das über die bisherige Freundschaft hinausgeht. Doch sind Connor und Meara gewillt, ihre Freundschaft dafür auf’s Spiel zu setzen?

Der zweite Teil hat mich etwas gelangweilt. Zum einen passiert im ersten Kapitel, welches wieder bei den ersten drei Hexen im 13. Jahrhundert spielt, nicht sehr viel, zum anderen ist es doch sonnenklar, was aus Connor und Meara wird. Hmpf. Hier und da wieder Kämpfe gegen Cabhan und langes Zusammensitzen und Gerede darüber, wie wichtig sie sich alle sind.
Ich glaube den zweiten Teil habe ich nur so gut durchgehalten, weil ich mich auf den dritten sehr gefreut habe, da sich Fin als mein Llieblingscharakter entwickelt hat.
Durchhalten! Teil zwei ist nicht schlecht, aber eben der Hänger in der Mitte.

Wege der Liebe – Teil 3
Im dritten und letzten Teil der O’Dwyer-Trilogie „Wege der Liebe“ von Nora Roberts geht es um den ShowDown um Cabhan und um die Liebe zwischen Finbar und Branna.
Seitdem Finbar Cabhans Zeichen trägt, kann Branna sich ihre Liebe ihm gegenüber nicht mehr eingestehen. Die zwei können und dürfen nicht zusammen sein, denn Finbar ist von Cabhans Blut. Doch seit Iona da ist und Cabhan immer mächtiger und präsenter wird, müssen die beiden zusammenarbeiten und sich eingestehen, dass sie weder mit, noch wirklich ohne einenander können und auch ihre Freunde müssen alle zusammenhalten.

Der Schreibstil ist wie in den beiden Büchern zuvor auch, wobei die beiden Protagonisten nicht dieses locker-leichte verströmen wie Iona oder Connor, was ich zur Abwechslung sehr angenehm empfand. Das Hin und Her der beiden ist zwischenzeitlich schon etwas anstrengend.

Mir gefiel der dritte und letzte Teil am besten, er war spannend und interessant. Einzig das erzwungene Super-Happy-End fand ich etwas too much.
Die Geschichte an sich gefiel mir sehr gut.

Fazit: Viel Magie, viel Romantik und sehr viel „Wir sind beste Freunde für immer“-Gequatscht, das muss man mögen, ansonsten eine typische Nora Roberts Trilogie, die mir gut gefallen hat.
4 von 5 Sternen.

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