Krabat – Otfried Preußler

In „Krabat“ von Otfried Preußler geht es um den 14-jährigen Krabat, der durch seltsame Träume zur Mühle im Koselbruch gelockt wird und dort als Lehrling nicht nur das Müllern, sondern „das andere auch“ gelehrt bekommt. Mit elf anderen wird Krabat durch den Meister die Schwarze Magie gelehrt, doch der Preis dafür ist hoch und an eine Flucht nicht zu denken. Der einzige Ausweg ist durch die Liebe eines Mädchens, doch erfährt der Meister, dass eine der Zwölf ein Mädchen hat, ist es um beide geschehen…

Ich kenne nun vier verschiedene Versionen dieser altdeutschen Sage: Preußler’s Variante, inkl. der Originalsage welche in meiner Ausgabe hinten abgedruckt wurde, dann die deutsche Filmproduktion von vor ca. 10 Jahren mit Daniel Brühl und von der Band ASP den „Krabat – Liederzyklus“.

Interessanterweise unterscheiden sich alle deutlich voneinander, weisen aber dann doch vielerlei Überschneidungen auf, sodass ich gar nicht sagen kann, welche Variante mir am besten gefällt.

Klar hingegen ist jedoch, dass Preußler’s Variante großartig ist! Allein die ganze Schreibweise, die Sprache… Wird sowas heutzutage noch geschrieben und veröffentlicht? Im Vergleich zu den einfachen Romane oder Krimis und auch zu den Büchern die eher Geheimtipps sind, ist mir bislang kein Werk untergekommen, das so gekonnt formuliert ist, bei dem ich so viel Spaß an der Sprache hatte. Dies zum Grund genügt schon, um ‚Krabat‘ irgendwann noch mal zu lesen.

Ich denke, jeder der sich für Literatur interessiert und der gern liest, sollte dieses Buch gelesen haben. Obwohl es mir immer so schien (vor dem Lesen), als wäre ‚Krabat‘ eine Kindergeschichte, würde ich das nun gar nicht mehr denken.

Fazit: Lesen! Lesen! Lesen!
5 von 5 Sternen.

0 comments on “Krabat – Otfried PreußlerAdd yours →

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.