Eine wundersame Weihnachtsreise – Corinna Bomann

In Corinna Bomanns „Eine wundersame Weihnachtsreise“ geht es um die junge Anna, die sich die letzten Jahre über Weihnachten nach Mallorca verdrückt hat. Dieses Jahr hingegen beschließt sie, ihrem kleinen Bruder zuliebe, nach Hause zu kommen. Doch das ist gar nicht so leicht, wenn man im Zug einschläft, viel zu weit fährt, im Schneesturm steckt und nichts mehr geht – oder fährt.

Auf der Reise nach Berlin muss Anna sich immer wieder durchkämpfen und Personen finden die sie mitnehmen, wenn kein Zug mehr fährt, ein Schneesturm herrscht, es mitten in der Nacht ist, der Ticketautomat nicht geht oder oder oder… Dabei trifft sie auf allerhand Menschen, die verschiedener nicht sein könnten.

Meine Meinung: ich hatte mir etwas ganz anderes vorgestellt und war irgendwann ziemlich genervt, beinahe mehr als Anna es hätte sein sollen, dass ihr immer was dazwischen kommt und sie scheinbar in einer Odysee steckt und niemals mehr nach Hause findet. Himmel, hier ging ja mehr schief als möglich wäre und dann ihre teils dusselige Art, die wieder dazu führt, dass sie einen Zug verpasst usw. Das war mir ZU viel Chaos für die ohnehin schon chaotische Vorweihnachtszeit.

Der Schreibstil gefiel mir gut; wie immer von Corinna Bomann und auch die Protagonisten und die Nebencharaktere waren gut dargestellt; ob man sie mag oder nicht sei mal dahingestellt. Teils dachte ich „Och nee, bestimmt macht sie jetzt das und das und dann kommt sie wieder nicht weiter“ – und so oder so ähnlich war es dann auch. Wenn man also reinen Pessimismus walten lässt, ist die Geschichte sehr vorhersehbar.

Fazit: Yoa… Nochmal lesen würde ich es nicht, aber schlecht war es jetzt auch nicht. Ich lese trotzdem lieber die nicht-weihnachtlichen Bücher der Autorin.
3 von 5 Sternen.

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