Winterfunkeln – Mary Kay Andrews

Im zweiten Weihnachtsteil um Eloise Foley „Winterfunkeln“ von Mary Kay Andrews, der genau ein Jahr später spielt als der erste Teil „Weihnachtsglitzern“, ist Eloise wieder im Stress.
Ihre Hochzeit steht bald an und das Kleid passt noch nicht, ihre beste Freundin ist hochschwanger und geht einer alten Geschichte nach, die auch ihr bald anstehendes Ehe- und Kinderglück gefährden könnte. Eloises Verlobter, der vielbeschäftigte Koch, wurde kurzfristig nach New York eingeladen, was natürlich gut für seine PR ist, dass Eloise dann ein Foto von ihm im Anzug mit einer anderen Frau entdeckt, verheißt allerdings auch nichts Gutes, sodass sie Hals über Kopf nach New York aufbricht und alle Hochzeitsvorbereitungen stehen und liegen lässt.

Nachdem mir der erste Teil nicht so gut gefiel, hätte ich den zweiten eigentlich gar nicht lesen wollen, hatte ihn aber bereits im Regal stehen und war dann doch positiv überrascht. Es passiert deutlich mehr und ich fand ihn auch daher spannender als den ersten. Der Schreibstil ist klar und flüssig, man kann es also schnell weglesen. Die Charaktere sind einem noch alle bekannt.

Was mir hier so gar nicht gefiel, war der Spannungsbogen um Eloises Verlobten. Da wird er mit einer anderen Frau gesehen, sie reist extra hin und dann? Passiert nichts, außer, dass sie sich New York weitestgehend allein anschaut. Natürlich ist es toll, dass nicht jeder Mann in jeder Story fremdgeht, aber wozu wird dann dieses Tamtam aufgebaut, wenn es nicht explodiert und zumindest vernünftig aufgeklärt wird?

Fazit: Wem der erste Teil gefiel, dem würde ich auf jeden Fall den zweiten empfehlen, da er meiner Ansicht nach gelungener ist.
3 von 5 Sternen.

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