Der Geschmack von wildem Honig – Susan Wiggs

„Der Geschmack von wildem Honig“ ist mein erstes Buch von Susan Wiggs. Es geht um die junge Isabel, die behütet in Bella Vista bei ihren Großeltern aufwuchs, einem wunderschönen und riesigen Anwesen. Eines Tages, bevor das Buch beginnt, ist Isabel etwas zugestoßen, dass sie so erschüttert hat, dass sie Bella Vista und die umliegende Gegend nicht mehr verlassen wollte und den Traum die Welt zu sehen aufgab. Bis eines Tages der gutaussehende Journalist Mac in Bella Vista auftaucht und die bewegenden Memoiren von Isabels Opa aufschreiben möchte…

Das Buch spielt hauptsächlich im Jetzt auf Bella Vista. Der Ort ist von der Autorin wunderschön beschrieben, man kann sich förmlich vorstellen dort zu sein und die Rezepte die zum Kapitelanfang genannt sind direkt ausprobieren zu wollen. Zwischendurch gibt es immer wieder gedankliche Rückblicke und man erfährt nach und nach, warum Isabel sich vor der Welt und vor allem vor Männern zurückzieht. Ein anderer Teil dieses Buches sind die Erzählungen von Isabels Großvater, der als Junge in Dänemark aufwuchs und den zweiten Weltkrieg miterlebte, bis er irgendwann mit einem Schiff nach Amerika kam. Diesen Teil fand ich sehr gut beschrieben und spannend. Isabels Zögern gegenüber Mac ist anfangs verständlich, doch irgendwann nervte es mich. Kann man so verbaut sein? Puh…

Fazit: mir war die Geschichte ein bisschen zu viel von allem; wie ein Hollywoodfilm der Liebe, Action, Spannung und noch irgendwie Familiendrama, Nachbarsintrigen, eine Hochzeit und Krieg miteinbringen will.
Fazit: 3 von 5 Sternen.

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