Rosmarinträume – Katrin Tempel

In „Rosmarinträume“ von Katrin Tempel geht es um die junge Anne, die als Journalistin bei einer regionalen Zeitung angestellt ist und mit ihrer Hündin allein im Haus ihrer verstorbenen Eltern lebt.

Sie soll über den Fund zweier Skelette berichten, die wohl schon Jahrhunderte alt sind. Seit Anne an der Fundstelle war, verfolgen sie grausame Albträume, sodass sie keinen Schlaf mehr findet. Hilfesuchend lässt sie sich von einem Psychotherapeuten mit Hypnose helfen, doch die Hypnoseträume zeigen ihr nur weitere seltsame Bilder, in denen jedes Mal ein Mann mit hellblauen Augen auftaucht. Nebenbei wird Anne noch von einem neuen Journalisten verdrängt, der ihr den Arbeitsplatz streitig macht. Da begegnet Anne einem Mann mit hellblauen Augen in echt…

Das Buch nimmt schnell an Fahrt auf; auf den rund 300 Seiten geschieht ziemlich viel, dennoch gibt es zwischendrin kurze, ruhige Phasen. Annes Geschichte ist bewegend und ich fand sie von Anfang an sympathisch. Auch bei den anderen Charakteren, allem voran dem Neuzugang in der Redaktion, fand ich schnell raus, wie ich sie finde. Einzig der „Mann mit den blauen Augen“ war mir immer irgendwie unklar; er war mir weder sonderlich sympathisch noch unsympathisch, ich fand ihn undurchsichtig, wusste nie, ob er nun ehrlich ist oder ein böses Spiel plant.

Was mir sehr gut gefiel, war der allgemein mystische Touch, den dieses Buch hatte. Geht es hier um Seelenverwandte, die sich durch die Jahrhunderte wiederfinden? Ganz besonders die Geschichte aus Annes letztem Hypnosetraum fand ich spannend, woher wohl auch der Titel des Buches rührt.

Fazit: ich fand das Buch einfach klasse. Liebe, Spannung, Tragik – alles mit dabei.
4 von 5 Sternen.

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