Kasie West – The distance between us

In Kasie Wests „The distance between us“ geht es um zwei Jugendliche, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Die 17-jährige Caymen geht nur halbtags zur Schule, um hinterher im Puppenladen ihrer Mutter zu arbeiten, über dem sie auch in einer kleinen Wohnung leben. Der etwa gleichaltrige Xander ist Sohn einer reichen Hotelkettenbesitzerfamilie, geht auf eine Privatschule und verkörpert offensichtlich all das, wovor Caymens Mutter sie ihr Leben lang gewarnt hat. Nichtsdestotrotz verbringen sie immer mehr Zeit miteinander, da beide nicht in die Fußstapfen ihrer Eltern treten wollen. Bis Caymen sich verliebt und merkt, dass ihre Mutter doch gar nicht so unrecht hatte, was die Reichen angeht…

Insgesamt fand ich die Geschichte wirklich nett geschrieben, weitestgehend realistisch, die Protagonistin hat eine eigene Art, die gut zum Vorschein kommt und die mir schnell sympathisch war.
Es treten ein paar Probleme auf, sowohl zwischen Caymen und Xander, als auch zwischen Caymen und ihrer Mutter, was in dem Alter auch nicht selten ist.
Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen, selbst wenn man längere Zeit keine englischsprachigen Bücher gelesen hat.

Einziges Manko: mir kam das Ende ein bisschen einfach vor. Kurz zuvor aufgekommene Sorgen um die Mutter werden nicht ganz zu Ende gebracht (ok, man kann sich denken wie es ausgeht, aber trotzdem), einige Zweifel gegenüber Xander und seinem Umfeld scheinen auch auf einmal in Luft aufgelöst, hmm…

Fazit: für Jugendliche, zum Auffrischen der Sprache oder einfach was leichtes für zwischendurch. Mich hat das Buch gut unterhalten und ich würde weitere Bücher der Autorin lesen.
3 von 5 Sternen.

Auf deutsch heißt das Buch übrigens „Blaubeertage“.

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