Fünf am Meer – Emma Sternberg

„Fünf am Meer“ von Emma Sternberg erzählt die Geschichte von Linn, die nach dem Tod ihrer unbekannten Tante Dotty deren Haus in den Hamptons erbt. Überstürzt reist sie mit dem Erbensucher dort an und erlebt eine Überraschung nach der anderen.

Zuerst sind es die fünf verschiedenen Pensionäre, die ihren Ruhestand dort in einer Art WG verbringen. Dann wird Linn schnell klar, dass sie das Haus vermutlich verkaufen muss und als dann noch zwei Männer auftauchen, die ihr jeder auf seine Art den Kopf verdreht, gerade da Linn ihren Verlobten kurz vor der Abreise aus München inflagranti mit ihrer Arbeitskollegin erwischt hat, scheint das Durcheinander perfekt. Doch wie sagen die Amerikaner? Für jedes Problem gibt es eine Lösung, also wird nach Lösungen gesucht…

Dieses Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ganz besonders den Schreibstil der Autorin möchte ich hervorheben, weil er mir einfach absolut passend und authentisch erschien. Man kann mit der Protagonisten mitfühlen, ihre Zweifel und Freude verstehen, ihre Gedanken regen manchmal selbst zum Nachdenken an und man spürt beinahe den Wind des Meeres, wenn die Autorin die Atlantikküste beschreibt. Die Charaktere finde ich sehr gelungen und gut ausgearbeitet, gerade bei den Pensionären fallen diese doch recht unterschiedlich aus.

Fazit: ein Gute-Laune-Sommerbuch, das trotz mancher Vorhersehbarkeit eine gewisse Spannung aufbaut und alles hat, was eine Strandlektüre braucht. Ganz toll!
5 von 5 Sternen.

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