Agfa Leverkusen – Boris Hillen

In Boris Hillens „Agfa Leverkusen“ wird die Geschichte des Fotografen Kishone erzählt, wie er 1977 mit einem altem Motorrad und nur wenig Geld von Indien nach Leverkusen reist, um dort die Kunst der Farbfotografie zu erlernen. Dabei trifft er allerhand komischer Persönlichkeiten, doch zum Glück reist Kishone nicht allein, sondern mit seinem guten Freund Amitabh.

Zwischen dieser Geschichte sind immer wieder Gesprächstexte eingebaut, die von etwas ganz anderem erzählen. Ich fragte mich: wer spricht da? Wenn Namen erwähnt werden fragt man sich noch Seiten später, wer das denn nun ist. Und in welcher Zeit spielt es?
Das ist an sich ein schön gedachter Zug des Autors, nur hat es mich leider durcheinander gebracht und eher genervt, als dass sich bei mir, wie vermutlich vom Autor erhofft, etwas Spannung einstellt.

Der Charakter des Protagonisten Kishone kam ganz gut rüber, ich denke wenn man das Buch ausliest, hat man ein passendes Gesamtbild von ihm. Auch vom Schreibstil her, Bausatz etc., fand ich das Buch gut. Mich würde auch interessieren ob Kishone es schafft, aber das Ganze drumherum ist mir zu wirr.

Fazit: Ich könnte mir denken für Kinder der 60/70er Jahre ein nettes Roadtrip-Buch, bei dem man einen Hauch Hippie-Gefühl erhaschen kann. Aktuell jedoch leider gar nichts für mich; vielleicht greife ich irgendwann nochmal danach und es packt mich dann…
3 von 5 Sternen.

0 comments on “Agfa Leverkusen – Boris HillenAdd yours →

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.